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Suchbegriff: Wirtschaftliche Indikatoren

Das Protokoll der Sitzung des EZB-Rates vom Dezember 2025 zeigt, dass die politischen Entscheidungsträger die Zinssätze unverändert lassen und gleichzeitig die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit des Euroraums bewerten. Die Inflation bleibt weiterhin bei etwa 2 % und Prognosen zufolge soll sie bis 2028 stabil bleiben. Die Wirtschaft verzeichnet ein solides Wachstum der Binnennachfrage, steht jedoch vor Herausforderungen durch den chinesischen Handelswettbewerb, geopolitische Risiken und Strukturreformen. Die Mitglieder diskutieren zweiseitige Inflationsrisiken und äußern Bedenken hinsichtlich einer anhaltenden Inflation im Dienstleistungssektor und eines Anstiegs der Löhne, während externe Faktoren wie chinesische Exporte und mögliche Marktkorrekturen Abwärtsrisiken darstellen. Die EZB behält ihren datenabhängigen Ansatz bei, ohne sich im Voraus auf künftige Zinsänderungen festzulegen.
Die globalen Märkte zeigen eine gemischte Entwicklung: Schweizer Aktien eröffnen schwächer, während die Märkte in Asien und den USA zulegen. Der SMI muss wöchentliche Verluste hinnehmen, Silber nähert sich der 100-Dollar-Marke und Abbott Laboratories stürzt aufgrund enttäuschender Gewinne um 10 % ab. Die US-Märkte erholen sich aufgrund starker Wirtschaftsdaten und einer Entspannung der geopolitischen Lage, während die asiatischen Märkte von der unveränderten Politik der BOJ profitieren. Rohstoffe zeigen sich stark, wobei sich der Ölpreis stabilisiert und die Kupfernachfrage die Preise in die Höhe treibt.
Live-Marktupdate: Schweizer Aktien eröffnen schwächer mit mehreren Ratingänderungen, Silber nähert sich 100 Dollar, asiatische Märkte legen zu, nachdem die BOJ die Zinsen unverändert gelassen hat, und US-Märkte setzen ihre Gewinne aufgrund geopolitischer Entspannung und starker Wirtschaftsdaten fort. Gemischte Unternehmensgewinne: Abbott Laboratories verzeichnet erhebliche Verluste, während andere Unternehmen positive Entwicklungen zeigen.
Der Schweizer Aktienmarkt dürfte mit einem Minus von 0,2 % für den SMI schwächer eröffnen, während die Wall Street dank der Entspannung der geopolitischen Lage und starker US-Konjunkturdaten Gewinne verzeichnete. Mehrere Schweizer Unternehmen erhielten von grossen Banken Rating- und Kurszielanpassungen. Die asiatischen Märkte legten überwiegend zu, nachdem die Bank of Japan die Zinsen unverändert gelassen hatte, während Rohstoffe wie Silber sich der 100-Dollar-Marke näherten und sich die Ölpreise stabilisierten. Die Devisenmärkte zeigten uneinheitliche Bewegungen, wobei der Dollar gegenüber den wichtigsten Währungen nahe seinem Jahrestief notierte.
Die Schweizer Märkte eröffneten schwächer, wobei der SMI um 0,2 % nachgab, während die asiatischen Märkte nach der Beibehaltung der Zinsen durch die Bank of Japan zulegten. Die Wall Street setzte ihren Aufwärtstrend fort, angetrieben durch die Entspannung der geopolitischen Lage und starke US-Konjunkturdaten. Für mehrere Schweizer Unternehmen wurden Ratingänderungen bekannt gegeben, wobei Barclays Lindt & Sprüngli herabstufte. Die Rohstoffe zeigten eine gemischte Entwicklung, wobei Silber fast 100 Dollar erreichte und sich die Ölpreise stabilisierten. An den Devisenmärkten schwächte sich der Schweizer Franken gegenüber dem Dollar angesichts des Optimismus an den globalen Märkten ab.
Japans Plan, einen Primärhaushaltsüberschuss zu erzielen, verzögert sich weiter, da Premierministerin Sanae Takaichi eine proaktive Finanzpolitik verfolgt, darunter die vorgeschlagene zweijährige Aussetzung einer Lebensmittelsteuer von 8 %, die jährlich 5 Billionen Yen kosten würde. Die Regierung rechnet nun für das Geschäftsjahr 2026 mit einem Defizit von 800 Milliarden Yen anstelle des zuvor prognostizierten Überschusses von 3,6 Billionen Yen, was vor allem auf Konjunkturausgaben in Höhe von 21,3 Billionen Yen zurückzuführen ist. Die Anleihemärkte reagierten negativ, und die Renditen 10-jähriger japanischer Staatsanleihen erreichten ein 27-Jahres-Hoch. Japan hat in der Nachkriegszeit meist Primärdefizite verzeichnet und Schulden in Höhe von mehr als dem Doppelten seiner Wirtschaftsleistung angehäuft.
Der Artikel kritisiert die Methodik des Trade Policy Uncertainty Index der Europäischen Zentralbank und hebt hervor, dass dieser ursprünglich die Financial Times ausschloss und weitere methodische Mängel aufwies. Der EZB-Ökonom Maximilian Schröder hat einige Probleme behoben, indem er einen „bereinigten” Index erstellt hat, der die Unsicherheit in der Handelspolitik von der allgemeinen wirtschaftspolitischen Unsicherheit trennt. Der Autor argumentiert, dass solche Indizes trotz der Verbesserungen grundlegende Mängel aufweisen, da sie nicht die Nuancen berücksichtigen, mit denen Zeitungen für politische Entscheidungszwecke gelesen und interpretiert werden sollten.
Der Artikel analysiert die derzeitigen Verhandlungsrabatte beim Kauf von Wohnungen in acht deutschen Großstädten. Während sich der Immobilienmarkt erholt und der Verhandlungsspielraum bundesweit schrumpft, sind in einigen Städten noch erhebliche Rabatte möglich. Köln bietet mit 9,4 % (28.200 € bei einer 300.000 € teuren Wohnung) den höchsten Durchschnittsrabatt, während Leipzig mit nur 1 % den geringsten Verhandlungsspielraum hat. Die Daten stammen aus einer Analyse von Immobilienscout24 zu Angebotspreisen und Transaktionspreisen aus dem November 2025.
Die thailändische Börsenaufsichtsbehörde SEC entwickelt derzeit neue Vorschriften zur Unterstützung von Kryptowährungs-ETFs und Terminhandel, um die Nachfrage der Anleger in regulierte Märkte zu lenken. Der Regulierungsrahmen wird Krypto-ETFs, Terminhandel und tokenisierte Anlageinstrumente umfassen, wobei Vermögensverwalter und lizenzierte Börsen gemeinsam Produkte für die thailändische Börse entwickeln werden. Der Vorstoß für kryptofreundliche Vorschriften erfolgt vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Herausforderungen wie US-Zöllen, einem starken Baht, der sich auf die Exporte auswirkt, und politischer Unsicherheit im Vorfeld der Wahlen im Februar.
Die schwedische Krone hat sich deutlich besser entwickelt als der Schweizer Franken und andere europäische Währungen. In den letzten dreieinhalb Monaten legte sie gegenüber dem Dollar um 3 % zu, während der Franken nur um 1 % stieg. Die wirtschaftliche Erholung Schwedens mit starken PMI-Daten und einem hohen Geschäftsklima sowie die Beendigung der Zinssenkungen durch die Zentralbank stützen die Währungsstärke trotz geopolitischer Spannungen und US-Zollandrohungen gegen Schweden und andere europäische Länder.

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